Elise Christiaens

 

 

 

 

Geboren in Belgien, studierte Elise Christiaens modernen Bass in Gent, Brüssel, Essen (Deutschland) und besuchte das renommierte Banff Centre for the Arts in Kanada. Zugleich interessierte sie sich für die historische Aufführungspraxis und nahm an Meisterkursen teil, um ihr Verständnis für die Aufführung des historischen Basses zu erweitern, und trat im Jahr 2000 dem Barockorchester der Europäischen Union bei. Mit viel Enthusiasmus und Leidenschaft hat sie sich auch die 8-Fuß-Violone zu eigen gemacht.

Durch eine mehr als 10-jährige Zusammenarbeit mit Sigiswald Kuijken und seinem Orchester „La Petite Bande“ sowie mit Jos Van Immerseels Ensemble Anima Eterna hat Elise ein breites Repertoire von der Barockmusik bis zur Musik der Klassik und Romantik erkundet. Sie ist sowohl als Orchestermusikerin als auch als Solistin tätig. Ihre musikalischen Aktivitäten reichen von alter Musik mit Ensembles wie le Poème Harmonique (Vincent Dumestre), Bach Collegium Japan (Masaaki Suzuki) und Zefiro Torna (Jurgen de Bruyn) bis hin zum modernen Repertoire mit dem Ictus Ensemble, I solisti del vento und dem Spectra Ensemble.

Heute spielt Elise in verschiedenen internationalen Orchestern und Ensembles auf historischen Instrumenten, darunter Bachplus (B. Naessens), B’Rock, Compania di Punto, Apotheosis Ensemble (C. Bernolet), Ensemble Pulcinella (O. Gaillard), Ensemble Pygmalion (R. Pichon), Le Poème Harmonique (V. Dumestre) und Les Dissonances (D. Grimal).

Mit FolliArt ist sie interessiert daran, verschiedene Aspekte der Violone und ihren Platz im musikalischen Repertoire zu entdecken.