Liesbeth Nijs

 

 

 

 

Liesbeth Nijs studierte Violine und Kammermusik am Lemmensinstituut in Löwen sowie als Erasmusstudentin am Mozarteum in Salzburg. An der Musikhochschule in Utrecht absolvierte sie sodann eine Ausbildung zur Orchestermusikerin. Sehr schnell fand sie den Weg zum Podium in verschiedenen Orchestern; so wirkte sie u.a. in der Camerata Antonio Lucio, der Beethoven Academie, im Brabants Orkest und im Collegium Instrumentale Brugense.

Die historische Aufführungspraxis weckte indes immer mehr ihr Interesse, woraufhin sie ein Studium des Barockgeigenspiels bei Sigiswald Kuijken und Luis Octavio Santos belegte, das sie mit einem Masterdiplom abschloss. In kürzester Zeit wurde sie Mitglied bedeutender Ensembles im Bereich der Alten Musik. Mit B’Rock, Anima Eterna Brugge, Orkiestra Historyczna, Orchestre des Champs-Élysées, Concerto Köln, Apollo Ensemble, Le Cercle de l’Harmonie, Les Agréments, Canto LX, Symphonie Atlantique, Ex Tempore, Amsterdam Baroque Orchestra und anderen konzertierte sie in ganz Europa, Brasilien, den Vereinigten Staaten, China, Korea, Japan und Südafrika.

Auf ihrer musikalischen Suche entdeckte sie die Bratsche und dadurch auch einen neuen Blickwinkel beim Musizieren. So spielt sie mit großer Freude auch die Viola d’amore und tritt bei Konzerten unter der Leitung von René Jacobs, Ton Koopman und Florian Heyerick auf.
Diese vielseitige Musikerin ist in Stavelot sesshaft und unterrichtet seit zwei Jahren Geigenschüler an der Musikakademie der Deutschsprachigen Gemeinschaft.